Sprachwissenschaftliche Tätigkeit

1. Allgemeines

Hauptschwerpunkte meiner Arbeit sind Phonetik, Morphologie, Syntax und Semantik / Onomasiologie, und zwar besonders unter typologischen Gesichtspunkten. In grammatiktheoretischer Hinsicht bin ich nicht an eine Denkrichtung wie Strukturalismus oder Generativismus gebunden.
Mein Forschungsinteresse ist sowohl synchron als auch diachron; in den Publikationen dominiert letzteres. Eine besondere Vorliebe habe ich für das Erforschen von Lautgesetzen. Ein weiteres Thema sind Sprachfamilien und Sprachverwandtschaft, dazu auch das Thema Untergruppierung einer Sprachfamilie oder eines Zweiges.
Geographisch lagen gewisse Schwerpunkte meiner Arbeit an (relativ gesehen) weniger erforschten Sprachen Europas, z. B. des Baltikums. Außerdem sind die Sprachen Nord- und Mittelamerikas, Afrikas und des Kaukasus ein Beschäftigungsfeld, in letzter Zeit intensiv das Buruschaski. Ich interessiere mich jedoch für sämtliche Sprachen der Welt. Dies entspringt der Ansicht, daß das Verständnis dafür, was Sprache ist, letztendlich nur darüber wachsen kann, was Sprachen sind. Daher muß die Allgemeine Sprachwissenschaft einen globalen Anspruch und Untersuchungsrahmen haben.
N. B.: Nicht an dieser Stelle aufgeführt ist meine Lehrtätigkeit an der Universität Hamburg; die Informationen dazu befinden sich auf dieser Seite.

2. Wissenschaftliche Arbeiten

2.1. Vorbemerkungen

Die Signaturen der im folgenden genannten wissenschaftlichen Arbeiten beziehen sich auf die Bibliotheken der Universität Hamburg. Um die Signaturen an anderen Universitäten herauszufinden (falls dort vorhanden, oft hat man jedoch Glück), lassen sich die Recherchemöglichkeiten vor Ort oder über das Internet benutzen.
In vielen meiner wissenschaftlichen Veröffentlichungen werden Forschungsprobleme gelöst, über die schon lange diskutiert worden war. Z. B. ist es mir gelungen, in einem Artikel von 2003 das Wintersche Gesetz des Balto-Slawischen in seine endgültige Form zu bringen. Das gleiche gilt seit Herbst 2005 auch für das Brugmannsche Gesetz. Die beiden neuen Artikel in Amerindian Research (2008a, 2008b) bieten die bislang zuverlässigste Klassifikation der Sprachen Nordamerikas. (Bibliographische Angaben s. unten.)
Alle meine Veröffentlichungen erscheinen in alter Rechtschreibung. So vorzugehen kann man empfehlen; meistens ergibt sich gar kein Problem mit Verlagen und Fachzeitschriften. Ich entgehe mit dieser Entscheidung sinnentstellenden Auseinanderschreibungen, setze den Leser nicht ständiger Ablenkung durch Neuschrieb aus und vieles mehr. Der Hinweis darauf, daß alle meine Texte in alter Rechtschreibung erscheinen, geschieht - besonders bei den Büchern - auch im wirtschaftlichen Interesse, denn die Anschaffungsentscheidung fällt leichter, wenn man dies weiß. Inzwischen schreibe ich jedoch sowieso mehr und mehr auf englisch.

2.2. Monographien

Holst, Jan Henrik (2001):
Lettische Grammatik. Hamburg: Buske. 247 Seiten. 29,90 EUR.
Bernardo Christophe empfiehlt in seinem Sprachführer Lettisch Wort für Wort, 3. Auflage, S. 140, sieben Quellen zum Lettischen, darunter diese.
ISBN 3 - 87548 - 289 - 1
Phonetik: HFc A 2870
SUB: A / 430630 & 2001 U 2191 & 2001 U 2192
SUB-Lesesaal: H Ling 323

Holst, Jan Henrik (2005):
Einführung in die eskimo-aleutischen Sprachen. Hamburg: Buske. 280 Seiten. 34,00 EUR.
"Handbuch mit hochinteressanten Inhalten", "Was auf den ersten Blick als "trockene" Abhandlung in schlichter Aufmachung erscheint, erweist sich für den Interessenten als lehrreiche und spannende Lektüre." - Rudolf Oeser in Amerindian Research 02/2007, S. 57, 58.
ISBN 3 - 87548 - 386 - 3
Phonetik: HVb A 2880
SUB: A / 440498

Holst, Jan Henrik (2008):
Reconstructing the mutation system of Atlantic. Neuried: ars una. 108 pages. 28,00 EUR.
ISBN 978 - 3 - 89391 - 172 - 1
Back cover text:
This book presents a wealth of new insights on the Atlantic languages, spoken mainly in West Africa, but containing also Fulfulde, which is today the geographically most widespread African language. The study is also of relevance for neighbouring and other languages. It may therefore prove interesting for linguists working in various areas.
The genetic unity of the Atlantic language family is demonstrated, and a new subgrouping is established. Then a general survey of the mutation systems of the world's languages is given. In linguistics mutations is the designation for initial consonant alternations. Subsequently, the mutation system of Atlantic is reconstructed. The results have a bearing on exploring the prehistory of West Africa.
Dr. Jan Henrik Holst studied linguistics at the University of Hamburg. Among his book publications are Lettische Grammatik (2001) and Einführung in die eskimo-aleutischen Sprachen (2005). He is working on languages from all continents, and his research interests include typology, language classification, historical linguistics and the interplay of language and culture.
NEW 2016: Read a section of this book: "Mutation systems of the world"
SUB: A 2012 / 10967

Holst, Jan Henrik (2009):
Armenische Studien. Wiesbaden: Harrassowitz. 320 Seiten. 64,00 EUR.
ISBN 978 - 3 - 447 - 06117 - 9
Welche Aussprache verbirgt sich hinter den altarmenischen Buchstaben? Wie entstanden die armenische Sprache und die Armenier? Zu diesen und anderen Fragen enthält dieses Buch Forschungsbeiträge und erzielt dabei neue Erkenntnisse - wobei neben den Kenntnissen in Indogermanistik und Armenistik auch diejenigen in Phonetik, den kaukasischen Nachbarsprachen und auf anderen Gebieten ertragreich verwertet werden. Der Buchtitel ist ein alter Traditionstitel, mit dem schon mehrere Wissenschaftler ihre Arbeiten zur armenischen Sprache benannt haben. Unter anderem wird die balkanindogermanische Theorie demonstriert: Damit steht jetzt fest, daß die armenische Sprache ursprünglich aus Südosteuropa stammt.
SUB: A 2010 / 2453

Holst, Jan Henrik (2014a):
Advances in Burushaski linguistics. Tübingen: Narr. 180 pages. 49,99 EUR.
ISBN 978 - 3 - 8233 - 6908 - 0
Near the Karakorum mountains, an offshoot of the Himalayas, one of the most fascinating and enigmatic languages of Asia is spoken: Burushaski.
This book provides valuable fundamentals for any further investigations into the language and the people speaking it, the Burusho. In this way the work contributes in a decisive way to ongoing linguistic controversies. Issues of typology and grammar theory are discussed. Large parts of the book are then devoted to questions of historical-comparative linguistics: the dialect differences are made use of in order to reconstruct Proto-Burushaski, and internal reconstruction is employed to gain insights on the even remoter past of the language. Another chapter is concerned with vocabulary and semantics.
The book may have an impact on future research not only on Burushaski, but also on language isolates such as Basque and Ainu.

Gerne sende ich das Buch persönlich zu (+ ca. 2,00 Euro Versand). Gute Gelegenheit für eine Widmung und evtl. noch einen Artikel-Sonderdruck 2003, 2004, 2006, 2008c.
Sommaire français / Deutsche Zusammenfassung
View the publisher's flyer
AAI: 8: I d 9009
SUB: A 2014 / 8034

Holst, Jan Henrik (2014b):
Sanische historische Lautlehre. Aachen: Shaker. 206 Seiten. 29,80 Euro.
ISBN 978 - 3 - 8440 - 3238 - 3
Die sanischen Sprachen, Mingrelisch und Lasisch, stellen eine Untergruppe der Kartwelsprachen dar und sind im Südwesten der Kaukasusregion beheimatet. Mingrelisch ist eine Minderheitensprache Georgiens, Lasisch eine Minderheitensprache der Türkei.
Dieses Buch untersucht die Lautgeschichte des Sanischen und damit im Zusammenhang stehende Themen. Ausführlich wird die Entwicklung des Konsonantismus und des Vokalismus präsentiert.
Besonders interessant ist dann, wie über die relative Chronologie rein durch logisches Schlußfolgern zahlreiche Aussagen gemacht werden können. Mehr noch: Es kann sogar über die absolute Chronologie vieles gesagt werden, und zwar, indem man sich sanische Lehnwörter in Kontaktsprachen wie z. B. dem Armenischen und anderen Sprachen, die im Altertum bereits verschriftet waren, zunutze macht. So stellt sich heraus, daß viele der sanischen Lautgesetze zwischen 700 v. Chr. und 400 n. Chr. eingetreten sein müssen. Die diesbezügliche Forschung ist methodisch innovativ und wird auch in anderen Sprachwissenschaften von Nutzen sein können.
Das Buch wendet sich dann immer stärker der Rekonstruktion des Konsonantensystems der kartwelischen Ursprache zu, diskutiert den modernsten Stand dieser Forschung und fügt ihm weitere Erkenntnisse hinzu. Als Beigabe erfolgt eine etymologisch-historische Untersuchung der Wörter für "Sonne", "Mond" und "Stern".

Dieses Buch kann gerne bei mir bestellt werden (+ ca. 2,00 Euro Versand).
SUB: A 2015 / 4363

NEU:
Holst, Jan Henrik (2017):
Die Herkunft des Buruschaski. Aachen: Shaker. 420 Seiten. 39,80 Euro.
Das Buch kann bei mir bestellt werden (+ ca. 2,00 Euro Versand oder Übergabe in Hamburg)!
Um diese komplexe Arbeit gut nachvollziehen zu können, empfiehlt es sich, die bisherigen Publikationen zu kennen, insbesondere die Bücher 2014a und 2014b.

2.3. Artikel in Fachzeitschriften und Sammelbänden

In eckigen Klammern sind, falls abweichend, die tatsächlichen Erscheinungsjahre angegeben; bei Zeitschriften verzögert sich das Erscheinen manchmal in ein anderes Jahr hinein.

Holst, Jan Henrik (1998):
Ein bisher unentdecktes Lautgesetz im Albanischen und damit im Zusammenhang stehende Betrachtungen. S. 83 - 98 in: Historische Sprachforschung 111.
ASW / IDG: C K. Z.
SUB-Lesesaal: Z Ling X / 5216

Holst, Jan Henrik (2001) [Januar 2002]:
Die Herkunft des estnischen Vokals õ. S. 57 - 98 in: Journal de la Société Finno-Ougrienne / Suomalais-Ugrilaisen Seuran Aikakauskirja 89.
Phonetik: HNc A 2880 (als Sonderdruck)
Finnougristik: Z - 135 (im Zeitschriftenband)

Holst, Jan Henrik (2003):
Eine Ausnahme des Winterschen Gesetzes. S. 149 - 173 in: Historische Sprachforschung 116.
Corrigendum: S. 168, Abschnitt 7, Zeile 3: Statt "Frikative" lies "Plosive"
ASW / IDG: C K. Z.
SUB-Lesesaal: Z Ling X / 5216

Résumé français de cet article

Holst, Jan Henrik (2004) [September 2005]:
Das Brugmannsche Gesetz und sein Bezug zum Winterschen Gesetz. S. 159 - 178 in: Historische Sprachforschung 117.
ASW / IDG: C K. Z.
SUB-Lesesaal: Z Ling X / 5216

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Résumé français de cet article

Holst, Jan Henrik (2006) [Februar 2007]:
Die Herkunft der estnischen Diphthonge ae, äe, oe und õe. S. 67 - 84 in: El Mogharbel, Christliebe / Himstedt, Katja (Hrsg.): Phonetik und Nordistik. Festschrift für Magnús Pétursson zum 65. Geburtstag. Frankfurt am Main: Theo Hector.
ISBN 3 - 930110 - 24 - 5
Phonetik: C A 5695
SUB: A 2007 / 7113

Holst, Jan Henrik (2007):
Nilotic and Eastern Sudanic phonology in a wider perspective. S. 89 - 98 in: Payne, Doris / Reh, Mechthild (Hrsg.): Advances in Nilo-Saharan linguistics. Proceedings of the 8th Nilo-Saharan Colloquium, University of Hamburg, August 22-25, 2001. Köln: Köppe.
Unfortunately all IPA signs were put in italics without letting me know; please try to ignore this while reading.
ISBN 978 - 3 - 89645 - 140 - 8, ISSN 0932 - 1993
NEW 2016: Download a scan of this paper
Afrikanistik: 27491 / IO: Pay
SUB: A 2007 / 11413

Holst, Jan Henrik (2008a):
Indianersprachen: Ein Forschungsgebiet stellt sich vor. S. 10 - 24 in: Amerindian Research Band 3/1, Nr. 7.
SUB-Lesesaal, an Theke herausgebbar: X / 13456

Holst, Jan Henrik (2008b):
Geschichte der Klassifikationen der nordamerikanischen Indianersprachen. S. 226 - 237 in: Amerindian Research Band 3/4, Nr. 10.
SUB-Lesesaal, an Theke herausgebbar: X / 13456

Holst, Jan Henrik (2008c) [August 2010]:
The etymology and linguistic history of Armenian gayl "wolf". S. 181 - 187 in: Historische Sprachforschung 121.
ASW / IDG: C K. Z.
SUB-Lesesaal: Z Ling X / 5216

Holst, Jan Henrik (2010):
Zur germanischen Satzgliederstellung. S. 143 - 160 in: Bachmann, Armin R. / El Mogharbel, Christliebe / Himstedt, Katja (Hrsg.): Form und Struktur in der Sprache. Festschrift für Elmar Ternes. Tübinger Beiträge zur Linguistik 499. Tübingen: Narr.
ISBN 978 - 3 - 8233 - 6286 - 9
Phonetik: C A 7700

Holst, Jan Henrik (2011a):
Forschungsfragen zu den mesoamerikanischen Indianersprachen. S. 164 - 172 in: Amerindian Research Band 6/3, Nr. 21.
SUB-Lesesaal, an Theke herausgebbar: X / 13456

Holst, Jan Henrik (2011b) [März 2012]:
Die Lippen sind der Mund: ein onomasiologischer Zusammenhang. S. 39 - 45 in: Georgica 34.
In den SUB-Lesesaal bestellbar: Y / 8682

Holst, Jan Henrik (2012a):
Polish morphophonology. S. 61 - 78 in: Linguistica Bidgostiana 9.

Holst, Jan Henrik (2012b):
Reaction to Dr. Anna Paluszak-Bronka's remarks. S. 176 - 180 in: Linguistica Bidgostiana 9.

Holst, Jan Henrik (2012c):
Deutsch und Russisch: eine entfernte Sprachverwandtschaft und ihre Urbarmachung. S. 5 - 31 in: Sdobnikov, Vadim V. et al. (Hrsg.): Problemy perevoda, lingvistiki i literatury. Sbornik naučnyx trudov. (Serija "Jazyk. Kul'tura. Kommunikacija". Vypusk 15. Tom II.) Nižnij Novgorod: FGBOU VPO NGLU.
ISBN 978 - 5 - 85 - 839 - 219 - 4

Holst, Jan Henrik (2012d) [2013]:
Das Wort für "Lippe" im Ossetischen. S. 18 - 23 in: Georgica 35.
In den SUB-Lesesaal bestellbar: Y / 8682

Holst, Jan Henrik (2013a):
Wie die Inuit die Dinge beim Namen nennen: Zu Semantik und Onomasiologie ihrer Sprache. S. 261 - 263 in: Amerindian Research 8/4, Nr. 30.
SUB: B / 159565

Holst, Jan Henrik (2013b) [2014]:
Parallele Entwicklungen im Ossetischen und im Armenischen. S. 9 - 30 in: Georgica 36.
In den SUB-Lesesaal bestellbar: Y / 8682

Holst, Jan Henrik (2014):
Analyse der taraskischen Numeralia von eins bis zehn. S. 199 - 202 in: Amerindian Research 9/3, Nr. 33.
SUB: B / 159565

Holst, Jan Henrik (2015a):
Körperteile in Indianersprachen. S. 170 - 172 in: Amerindian Research 10/3, Nr. 37.
SUB: B / 159566

Holst, Jan Henrik (2015b):
On the theory of a Uralic substratum in Baltic. S. 151 - 173 in: Junttila, Santeri (Hrsg.): Contacts between the Baltic and Finnic languages. Helsinki: Suomalais-Ugrilainen Seura.
ISBN 978 - 952 - 5667 - 67 - 7
ISSN 1797 - 3945
Finnougristik: Z - 47 a

Holst, Jan Henrik (2015c) [2016]:
Zur unregelmäßigen Flexion der ungarischen Verben megy und van. S. 137 - 144 in: Journal de la Société Finno-Ougrienne / Suomalais-Ugrilaisen Seuran Aikakauskirja 95.
Finnougristik: Z - 135

Holst, Jan Henrik (2016a):
Komposita in den Kartwelsprachen. S. 5 - 21 in: Georgica 37.
SUB: A / 676139

Holst, Jan Henrik (2016b):
Komposita in Indianersprachen. S. 178 - 181 in: Amerindian Research 11/3, Nr. 41.
SUB: B / 159566

NEU:
Holst, Jan Henrik (2017):
Heinz-Jürgen Pinnow (1925 - 2016): Zu Leben und Werk. S. 110 - 114 in: Amerindian Research 12/2, Nr. 44.

2.4. Magisterarbeit (unveröffentlicht)

Holst, Jan Henrik (1993):
Typologie der Vokalharmonie in den Sprachen der Welt.
Am lesefreundlichsten ist eine Version mit neuerem Layout von 1997/98:
Phonetik: W 2880 a
Finnougristik: 10 / 42 | 61
Außerdem in der Universität Frankfurt am Main vorhanden.

3. Kleinere Online-Veröffentlichungen

Diese beiden folgenden Texte befinden sich auf den auch sonst lesenswerten Seiten von Schrift & Rede www.sprachforschung.org.
- Der Zunahmi (7.2.2007) per Link erreichbar
- Der Justizirrtum zum Wörtchen man (3.4.2007) per Link erreichbar

4. Vorträge

Die Klassifizierung der nordamerikanischen Indianersprachen
19.9.2000
Organisation: Schleswig-Holsteinische Universitätsgesellschaft

Nilotic and Eastern Sudanic phonology in a wider perspective
22.8.2001
Anlaß: 8th Nilo-Saharan colloquium
Schriftliche Fassung als Artikel veröffentlicht, s. oben (2007).

Die Sprachfamilien der Erde
22.2.2005
Organisation: Schleswig-Holsteinische Universitätsgesellschaft
Im Zusammenhang mit diesem Vortrag entstand ein Text gegen die Rechtschreibreform.

Altgriechisch in Originalaussprache
30.3.2007
Anlaß: Emeritierung von Prof. Dr. Elmar Ternes

Forschungsfragen zu den mesoamerikanischen Indianersprachen
20.11.2008
Anlaß: Mesoamerikanistisches Kolloquium
Schriftliche Fassung jetzt als Artikel veröffentlicht, s. oben (2011)

Deutsch und Russisch: eine entfernte Sprachverwandtschaft und ihre Urbarmachung
21.9.2009
Gehalten an der Linguistischen Universität Nižnij Novgorod, Rußland

Schriftliche Fassung jetzt als Artikel veröffentlicht, s. oben (2012c)

Neue Erkenntnisse zur armenischen Sprache
6.12.2009
Gehalten beim Armenischen Kulturverein, Hamburg

Germanisch und Deutsch im sprachgeschichtlichen Zusammenhang
18.10.2011
Uniwersytet Kazimierza Wielkiego, Bydgoszcz, Germanistik

Polish morphophonology
26.10.2011
Uniwersytet Kazimierza Wielkiego, Bydgoszcz, Slawistik
Schriftliche Fassung jetzt als Artikel veröffentlicht, s. oben (2012a)

Die Sprachwissenschaft bleibt unter ihren Möglichkeiten
5.3.2012
Universtät Bern

On the theory of a Uralic substratum in Baltic
12.6.2012
Baltic languages and white nights. Contacts between Baltic and Uralic languages. International conference, University of Helsinki.

Albanisch
19.6.2012
Im Rahmen der Ringvorlesung "Die Sprachen der Welt"

Englisch im Arbeitsleben heute
15.2.2013
Mikro Partner Service GmbH

Estonian and its closest relatives: a subgrouping issue
14.6.2014
Baltic languages and white nights. Typology and contacts of Baltic and Finnic languages and literatures. International conference, University of Tartu.

Accusativity in Mingrelian
9.9.2014
Syntax of the world's languages VI. International conference, Università di Pavia.

Das Buruschaski: eine bemerkenswerte Sprache und ihre Verwandtschaftsverhältnisse
6.10.2015
Diskussionsforum Linguistik in Bayern, Ludwig-Maximilians-Universität München

Language learning and linguistics: on their relationship
5.5.2016
Polyglot Gathering, Berlin.

Das Buruschaski: zwei Forschungsarbeiten und ihre Erkenntnisse
12.5.2016
Sprachwissenschaftliches Kolloquium, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Det ossetiska språket
13.9.2016
Department of Linguistics and Philology, Uppsala University, Sweden
Announcement of this talk

Typological features of Burushaski and their context
15.9.2016
Workshop on typological profiles of language families of South Asia, Uppsala University, Sweden
And this is the best café in Uppsala: Hugo's Kaffe

Die Indogermanistik: eine Sprachwissenschaft und ihre Implikationen
27.6.2017
Veranstaltungsraum des Block House Wandsbek, Schloßstraße 48
Eintritt 6 Euro
Einlaß 18.00 Uhr, Beginn 19.00 (man kann etwas speisen)
Es geht um die sprecherreichste Sprachfamilie der Welt: Indogermanisch. Die meisten Sprachen Europas und Indiens sowie weitere stammen aus einer einzigen Ursprache, die man seit mehr als 200 Jahren erforscht. Im Zusammenhang damit wird auch klar, wie vor einigen tausend Jahren in Europa Menschen lebten und sich verbreiteten. Dies sagt auch über unsere eigene Herkunft etwas aus. Nebenbei kommt auch zum Vorschein, wie man sich Sprachgeschichte zunutze machen kann, um große Mengen an Sprachen ganz oder teilweise zu lernen.
Herzlich willkommen!

5. Beteiligung an der Abnahme von Magisterprüfungen

U. Meinz (1999, heute tätig im Bereich der Computerlinguistik), S. Wagner (2008), C. Voggenreiter (2008).
Gerne können weitere Studierende anfragen (e-mail-Adresse auf Startseite).

6. Mitwirkung an Filmprojekten

- Terra X (ZDF), Folge über die Inuit

- Schrotten! (Regisseur Max Zähle), Spielfilm, im Kino ab 5. Mai 2016!
Inhalt
Mirko und Letscho, zwei ungleiche Brüder, stammen aus einer Schrotthändlersippe in einer norddeutschen Kleinstadt. Mirko ist jedoch in die feinere Gesellschaft aufgestiegen. Als ihr Vater stirbt, kontaktiert Letscho Mirko. Denn der Vater hatte einen großen Coup geplant, der nun ausgeführt werden soll ... Viel Action, Spannung, Humor, Emotionen!
Meine Mitarbeit bestand aus sprachlich-stilistischer Beratung zu den Dialogen des Drehbuchs, Korrekturlesen und dem ein oder anderen am Rande.
Hier ist der offizielle Trailer

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